Perlen des Engadins

Analyse

Das Unterengadin ist geprägt von malerischen Dörfern. Sie sind nicht nur eine attraktive touristische Kulisse, sondern auch Identität der Bewohner. Dasselbe gilt für die impossante Natur, fernab von urbanen Zentren. Dieses Zusammenspiel von Besiedlung, Tourismus und Natur ist charakteristisch für das Unterengadin und sollte sich auch in der Nacht ausgewogen zeigen.

Derzeit zeigen sich die Ortschaften nachts in einem unattraktiven städtischen Licht und lassen die Attraktivität der Region vermissen. Die Nachhaltigkeit, Identität und der Schutz der Tiere sowie die Attraktivität für den Tourismus könnten stark verbessert werden.

Konzeptidee 

Unser Vorschlag beginnt mit einer nächtlichen Fahrt durch das Unterengadin. Die Ortschaften betten sich harmonisch in die Landschaft ein, mal unterhalb der Strasse oder Bahnlinie, mal weit oben am Hang. Prägend sind meist die markanten Baudenkmäler. Die Burg Steinsberg macht Ardez unverwechselbar, bald naht das Schloss Tarasp.

Wie Perlen an einer Kette reihen sich die schönen Baudenkmäler im warmen Licht aneinander und markieren die jeweiligen Ortschaften identitätsstiftend. Die Dörfer selber sind mit dezentem Licht in der Dunkelheit der Landschaft eingebettet.  

Realisiert werden können solche Gebäudebeleuchtungen idealerweise mit dem Projektionsverfahren.


Stand

unbeauftragte Studie

Jahr

2019